Anleitung zum Crossgolfen

Unsere Tipps zum Crossgolfen

Auf dieser Seite wollen wir Euch mit hilfreichen Tipps rund um das Spiel mit dem kleinen süßen Ball versorgen. Zu allererst ein paar grundlegende Hinweise zur Spieltechnik, anschließend ein paar - nicht immer ganz ernst gemeinte - Spielvarianten. Viel Vergnügen!
Technik Tutorial

Aller Anfang ist schwer. Zwar ist beim Crossgolf auch in Hinblick auf die Schlagtechnik alles erlaubt, dennoch lohnt es sich die Grundtechnik bei den “traditionellen” Golfern abzuschauen. Dieses Tutorial soll Dir den Einstieg ins Crossgolfen erleichtern und helfen die Trefferquote von Beginn an zu erhöhen. Aber auch erfahrene Crossgolfer können sich bestimmt noch die ein oder andere Anregung holen. Dieses ausgezeichnete Video erklärt den perfekten Schlag von Anfang bis zum Ende. Wem das Video zu lange dauert oder wer sich kein “British English” anhören mag, kann sich unten die einzelnen Schritte durchlesen.


  1. Positionierung: Stell Dich parallel zum Ziel auf. Der Schlägerkopf steht senkrecht zur anvisierten Fluglinie.
  2. Griffhaltung - linke Hand: Nimm Deinen Schläger in die linke Hand, der Daumen zeigt in Richtung des Schlägerkopfes.
  3. Griffhaltung - rechte Hand: Umschließe nun den Griff mit Deiner rechten Hand, indem du diese zunächst über den Daumen der linken Hand legst.
  4. Griffhaltung - Rückseite: Umgreife nun den Schläger mit der rechten Hand so, dass der kleine Finger der rechten Hand - je nach Präferenz -entweder zwischen Zeige- und Mittelfinger oder oberhalb der linken Hand liegt.
  5. Stand: Stelle dich so hin, dass Deine Beine schulterbreit auseinader stehen und der ganze Körper parallel zum Ziel zeigt. Die Füße stehen senkrecht zur Schlagrichtung. Die Knie sollten leicht gebeugt sein und der Oberkörper nach vorne gebeugt, so dass Deine Arme frei schwingen können.
  6. Schwung: Dein Blick sollte stets auf den Ball gerichtet sein. Der linke Arm ist während des kompletten Schwungs gestreckt und bildet während der Schwungphase mit dem Schläger einen 90°-Winkel. Der ganze Bewegungsablauf ist gleichmäßig und schwungvoll. Beim Rückschwung liegt das Gewicht auf dem rechten Fuß, durch Gewichtsverlagerung vom rechten auf den linken Fuß wird der Vorschwung erzeugt. Denke daran, dass es sich um einen Schwung und nicht einen Schlag handelt. Ein weiterer Abschlag wird durch eine schnellere Rotationsbewegung erzeugt, nicht durch mehr Kraft.

Spielweisen, Spielwiesen

Wie allseits bekannt gibt es beim Crossgolfen nur eine Regel, die da lautet “safety first”. Nichtsdestotrotz macht das Spiel erst richtig Spaß, wenn man sich mit anderen messen kann. Und dafür bieten sich - je nach Situation - ganz eigene Spielvarianten an. Hier nun als Anregung einige unserer kuriosesten Favoriten. Wenn Ihr noch weitere Spielweisen kennt und praktiziert, dann teilt sie uns mit und wir werden sie hier veröffentlichen.

Ultraweit-Golf

Wie der Name schon vermuten lässt, geht es darum den Ball so weit wie möglich zu schlagen. Langweilig, machen gewöhnliche Golfer doch auch von der Driving Range? Dann variiert einfach mal den Abschlagsort, z.b. was die Höhenlage betrifft. Man denke hier ans Skispringen: je höher man steht, desto weiter fliegt der Ball. Also, möglichst hohen Abschlagsort finden und dann die Bälle fliegen lassen!

Weitere exotische Varianten dieser Spielart sind u.a. Beachgolf (alle Bälle ins Meer, aber bitte keine Wale treffen), Rivergolf (Schiffe versenken) und Alpinegolf (mit fortgeschrittener Variante vom Snowboard aus). Allen gemeinsam ist, dass man besser ein paar Bälle mehr mitnehmen sollte.

Klassisch-x-Loch

Genau, eigentlich fast wie auf dem Golfplatz. Man nehme x verschiedene Löcher und versuche mit möglichst wenig Schlägen einzulochen. Dass die Löcher dann auch mal ein Mülleimer, Maulwurfhügel oder Gully sein können, macht das Crossgolfen erst richtig abwechslungsreich.

Klangwunder

Im Prinzip ähnlich zur vorherigen Variante, nur dass es diesmal nicht ums Einlochen geht, sondern um das Treffen eines Gegenstandes. So lausche man den wunderbaren Klängen von Golfball auf Holz (Baum), Golfball auf Metall (Begrenzungspfeiler) und Golfball auf Beton (Wand) usw.

Bester-Ball

Warum den Weg nach Hause nicht auch noch mit einem kleinen Spiel verbringen. Dabei aber nicht ewig warten, bis jeder seine ins Abseits gespielten Bälle wieder zurück auf den Weg gebracht hat. Also immer nur der beste (am nächsten beim Ziel liegende) Ball wird gespielt (alle nehmen nach jedem Schlag ihren Ball und legen ihn an die Stelle, an die der beste Ball gespielt wurde). Dadurch kommt man recht schnell zum Ziel und am Ende ist jeder glücklich, weil doch alle zusammen gewonnen haben.

Mini-x-golf

Minigolf hat wohl schon jeder mal gespielt. Also warum nicht auch Minigolf abseits der Minigolfplätze: Mini-x-golf. Sehr geeignet als Einstiegsversion mit kleinen Brüdern oder an regnerischen Tagen zu Hause. Was dann auch Zimmergolf genannt wird, eng verwandt mit dem Gartengolf.

Nearest-to-the-pin

Ein Pfeiler, Pflock oder Mast dient als Ziel und man zieht einen bis mehrere Kreise drum herum. Es wird auf kurze bis mittlere Distanz gespielt, wobei jeder abwechselnd (z.B. bis zu drei Bälle) schlägt. Derjenige, der es schafft die meisten Bälle in den Kreis zu befördern, hat gewonnen.

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